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Eduarda Osipova ist keine Hürde zu hoch ()

Besondere Vielfalt in einer ungewöhnlichen Konstellation

(Text aus „Lippe aktuell“ von Jan Christian Pinsch)

Ihre „Lieblingsstücke“ am Klavier haben drei Künstlerinnen im frisch renovierten Rokoko-Saal des Schlosses Stietencron präsentiert. Der Abend, der im Rahmen der Reihe „Pro:Classic“ des Fördervereins der Musikschule Bad Salzuflen stattfand, war nicht nur das erste Konzert nach zweijähriger Renovierung, sondern zugleich eine besondere Vielfalt. Denn erstmals gestalte die Klavierlehrerin Susanne Roth mit einer aktuellen Schülerin, Eduarda Osipova, und einer ehemaligen Schülerin, Gabriele Paulsen, ein gemeinsames Konzert. 

Den Abend eröffnen durfte Eduarda Osipova. Weder Christian Sindings „Frühlingsrauschen op. 32/3“, das einen starken Kontrast zur tatsächlichen Jahreszeit hörbar machte, noch Sergej W. Rachmaninoffs schwermütige „Elegie op. 3/1“ in der düsteren Tonart es-Moll oder Frédéric Chopins postum veröffentlichtes „Fantasie-Impromptu op. 66“ in cis-Moll mit seinem abrupten Auf- und Absteigen stellten für das 16-jährige Talent eine zu hohe Hürde dar. 

Es folgte Gabriele Paulsen, die mit ihren eigenen Kompositionen oft Geschichten erzählt, die wiederum von traditionellen Legenden geprägt sind – so auch „Das kleine Nachtvolk“ aus der gleichnamigen österreichischen Sage, das einmal am helllichten Tage ein rauschendes Fest feiert oder „Ys“, das den Mythos über eine versunkene Stadt in der Bretagne aufgreift, deren Glocken an windstillen Tagen noch im Meer zu hören sein sollen. Was Paulsen dabei aus dem Flügel herausholte, war schier unglaublich: Wie beim Soundtrack eines Horrorfilms machte sie den Abgrund des Sees und die Gefahren in den Tiefen des Wassers mit nur einem Instrument überaus vielschichtig greifbar. Völlig unbeschwert kam zwischen den beiden Stücken die leichte Brise daher, bei der Susanne Roth mit der Querflöte begleitete, ehe ihr die zweite Hälfte vorbehalten war. 

Ausgehend von der „Rhapsodie in h-Moll op. 79/1“ ihres Lieblingskomponisten Johannes Brahms über Ludwig van Beethoven, Claude Debussy und noch einmal Rachmaninoff mündete Roths Konzertteil mit Bodo Wartkes absurd-genialem Arrangement „Alla turca stomp“ von Wolfgang Amadeus Mozarts „Rondo alla turca“ in ein derart wildes Finale, dass auch Roth kurz aus dem Takt gerät – doch das gut gelaunte Publikum lacht mit ihr über das kleine Malheur.

Preise 2019

Musikgarten23,00 € mtl.
Musikalische Früherziehung23,00 € mtl.
Musikalische Grundausbildung30,00 € mtl.
  
Flexibler Gruppenunterricht
2 Schüler in 30 Minuten, oder
3 Schüler in 45 Minuten, oder
4 und mehr Schüler in 60 Minuten
35,50 € mtl.
2 Schüler, 45 Minuten53,00 € mtl.
1 Schüler, 30 Minuten64,50 € mtl.
1 Schüler, 45 Minuten97,00 € mtl.
  
10er-Karte 30 Minuten227,00 € einmalig
10er-Karte 45 Minuten339,00 € einmalig
  
Instrumentenmiete15,00 € mtl.

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