Schloss Stietencron

Schloss vom Süden aus betrachtet (um 1980)
Schloss von der Südseite (um 1910)
Schloss von der Parkseite (um 1910)
Margarethe von Stietencron, geb. von Lengerke (1862-1937)
Schloss von Süden (1920er Jahre)
Wappen der Familie von Reden (links) und Wappen der Familie von Stietencron im Oberlicht der Tür zum ehemaligen Speisesaal (Parkseite, Erdgeschoss)
Friedrich der Zweite, König von Preußen (1712-1786), Werk von Johann Heinrich Tischbein (1722-1789)
Supraporte in der ehemaligen Bibliothek; Bildnis der Marquise de Prie
Foyer im Obergeschoss
Rokoko-Saal
Ofennische im ehemaligen Speisesaal des Erdgeschosses
Rokoko-Saal
Treppenhaus vom Foyer des Erdgeschosses betrachtet

Seit 1983 befindet sich die Musikschule im Schloss Stietencron in Bad Salzuflen-Schötmar.

Das Schloss wurde 1729 von August Moritz Abel Plato von Donop als Sitz des 1664 gegründeten Rittergutes Schötmar erbaut. 1758/59, als dem Schloss der letzte Schliff verpasst wurde, diente Moritz August Friedrich dem Großen. Es ist also keine Hochstapelei, dass der „provinzielle Gutsbesitzer“ lebensgroße Bilder vom „Alten Fritz“ und dessen Bruder Heinrich von Preußen für den Festsaal anfertigen ließ.

Merkmale eines Adelssitzes des 18. Jahrhunderts. waren die 20 Räume, zwei Treppenhäuser, die Bibliothek, das Porzellankabinett, die Galerie, das Musik- und Herrenzimmer sowie Speise- und Festsaal.

Anfang des 20. Jahrhunderts. führte die Witwe Margarete von Stietencron, geborene Lengerke, wesentliche bauliche Veränderungen durch und moderniesierte im neoklassizistischen Stil. Der Haupteingang wurde 1913 von der Garten-Nordseite auf die Südseite mit Rampenauffahrt verlegt.

Während das Kreiskrankenhaus in Schötmar von 1954-56 umgebaut und erweitert wurde, war der Ostflügel die ausgelagerte Entbindungsstation. Einige Eltern unserer jetzigen Schüler sind hier im Schloss geboren worden.

Anfang der 80er Jahre wurde die Räumlichkeiten für die Nutzung durch die Musikschule angepasst, wodurch leider einige der ursprünglichen Räume stark verändert wurden.

Von August 2009 bis zum November 2010 wurde das Schloss von außen saniert. Alle 148 Fenster wurden aufgearbeitet, es gab ein neues Schieferdach, die Fassade wurde neu verputzt und gestrichen. Auch die Grünanlagen des angrenzenden Schlossparks wurden und werden weiterhin neu gestaltet.

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